Donnerstag, 21. April 2016

Food and Fun Tisch-Holzkohlegril Grillerette Premium, schwarz

Einen Tischgrill kannten wir eigentlich nur bisher die, welche man mit Strom betreiben kann, aber einen Tisch-Holzkohlegrill – das war auch für uns etwas neues. Der Grill kam sehr gut verpackt in Einzelteilen bei uns an, heißt also, man muss diesen vor der ersten Benutzung erst einmal zusammenbauen.

Überraschend

Der Zusammenbau ist jetzt nicht viel, wir haben den Grill, eine Schale für den Anzünder, eine Schale für die Holzkohle, ein Grillrost, Deckel, Eine Greifhilfe (um sich nicht die Finger zu verbrennen) und eine Aufbewahrungstasche. Damit der Holzkohlegrill richtig funktioniert, benötigt man noch 4 Batterien vom Typ AA (nicht im Lieferumfang enthalten). Fand ich für den Preis jetzt etwas schade, denn die Batterien sind wohl das preiswerteste Zubehör. Alternativ kann man auch eine Powerbank benutzen, ein USB Anschluss liegt am Gerät vor.

Für die Benutzung stellt man den Holzkohlegrill einfach auf eine ebene Fläche. Laut Hersteller / Verkäufer ist eine Benutzung auch im Raum möglich, aber da in der Beschreibung steht „Kaum Rauchentwicklung“ verlagerten wir das Ganze dann auf die Terrasse. In die Schale für den Anzünder haben wir dann etwas Brennpaste gegeben und angezündet. Darauf kommt der Behälter für die Holzkohle. Etwa 150 Gramm Holzkohle sollen für eine Stunde reichen, da wir dies nicht abmessen, haben wir den Behälter etwa „gestrichen“ vollgemacht. Die Brennpaste erhitzt die Kohle und bringt sie leicht zum glühen – der Ventilator / das Gebläse verhindert die starke Rauchbildung, die man sonst so kennt.

Anschließend kann das Grillrost darauf geben und nach wenigen Minuten auch das erste Bratgut – in unserem Falle Roster und Steak – der Klassiker eben. Von der Glut, der Hitze her waren wir überrascht, wie gut so ein wenig Holzkohle im Endeffekt sein kann, wir waren immer mehr gewohnt. Nach ein paar Mal drehen waren dann Roster & Steak gut. Der Holzkohlegrill ist gut, aber eben etwas klein, bei 2 Steaks und 3 Roster und ein wenig Toast am Rand ist Schluss mit dem Platz, also nicht für mehrere Leute geeignet, es sei denn man isst in „Raten“.

Mein Fazit

Die Idee ist an und für sich nicht schlecht – statt einen Elektrogrill den klassischen Holzkohlegrill zu haben, aber es gibt einige Kleinigkeiten, die uns nicht unbedingt so gut gefallen hat. Zum einen besteht der Grill aus vielen Kleinteilen, das merkt man später beim Abwasch, die Reinigung des Hauptgerätes ist auch nicht so einfach. Rauchfrei oder Kaum Rauch stimmt auch nicht so, es entsteht immer etwas Rauch, deswegen war unser Vorschlag, den Grill im freien zu benutzen schon ganz gut. 

Im Lieferumfang waren keine Batterien enthalten, ein Zubehör was nicht einmal 2€ kostet – bei dem Kaufpreis von aktuell 166,41 Euro wäre dies Standard gewesen. Positiv dagegen, das Grillgut war gut, alles schön so, wie wir es haben wollten, hier kann man also nichts Negatives sagen. Von mir gibt es hier nur eine bedingte Weiterempfehlung.


Danke fürs Lesen.
Tschau ®on









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