Mittwoch, 30. September 2015

Hotel Holst, Sieversen

Wenn man so wie wir, fast täglich eine neue Stadt anfährt, freuen wir uns natürlich auch über eine gute Unterkunft. So verschlug es uns unteranderem auch nach Sieversen in das Hotel Holst.

Viel Grün

Das Hotel Holst befindet sich südlich von Hamburg und ist etwas abgeschieden, durch eine aktuelle Baustelle schwer zu erreichen und als Ortsfremde hatten wir auch mit Navigatiossystem unsere Probleme, jedoch fanden wir es dann zum Schluss dennoch und konnten unser Fahrzeug auf einen großen Parkplatz abstellen. Der Check-In war in wenigen Minuten erledigt und wir konnten auf unsere Zimmer gehen.

Das Hotel befindet sich inmitten einer grünen Landschaft, in der Umgebung sahen wir einen kleinen Windpark, Felder und Wiesen. Verkehrsmäßig war es eher ruhig, auch wenn das Hotel an der Straße lag.

Die Zimmereinrichtung

Das Hotel bietet 4 verschiedene Zimmerarten an:
*Standardzimmer
*Komfortzimmer
*Businesszimmer
*Junior Suite

Wir bekamen ein Komfortzimmer, was doch recht modern eingerichtet war. Der Vorteil hier war ein recht großes Zimmer mit einem ebenso großen Doppelbett, was etwas schräg gestellt wurde und einen beleuchteten Überbau besaß. Die Matratzen waren eine Mischung aus weich und hart – für mich zumindest genau richtig, was sich dann später beim schlafen auch wiederspiegelte.

Da wir uns immer mit anderen Kollegen nochmals treffen wurden natürlich erst einmal Informationen zu den anderen Zimmern ausgetauscht, hier erfuhren wir das 2 Kollegen eine Junior Suite bezogen hatten, welche wir uns dann auch anschauten – hier war das Zimmer dann schon luxiöser eingerichtet, es war deutlich größer als unseres, hatte ein Wasserbett und einen eigenen Balkon, auch der Flachbildschirm war um Welten größer als den, welchen wir hatten. Am Tag später bekamen wir dann mit, das ein anderes Team sogar einen Whirlpool hatten.

Im Zimmer selbst waren ein kleiner Tisch mit Stühlen, ein Eckschreibtisch und ein Schrank vorzufinden. Was man vergessen hatte war ein Plastikbeutel in den Abfalleimer zu stecken, was jedoch einmal passieren kann. Das Badezimmer war etwas schlichter – eine Duschkabine (leider mit unsauberem Glas), beige Fliesen, eine Holzdecke und ein WC Becken, was einen an die 80er Jahre erinnerte.

Das störte uns jetzt nicht, denn wir hatten uns im Vorfeld schon auf der Webseite über das Hotel schlau gemacht und wir wollten dieses 80er Jahre Flair auch sehen, schließlich sind wir in dieser Zeit aufgewachsen – es weckte also Erinnerungen.

Zum Hotel gehörte auch hier wieder ein Restaurant, welches wir jedoch selbst nicht besuchten, sondern nur sahen, dass dieses doch recht gut besucht war.

Zimmerpreise

Die Zimmerpreise sind unterschiedlich, heißt aktuell bietet man folgende Preise an:
*Einzelzimmer 59 € bis 64 €
*Doppelzimmer 65 € bis 79 €
*EZ ab 43 € / Komfort ab 48 € / Business ab 52 € / Suite ab 99 € (Preise Onlinebuchung im Oktober)
 (Informationen von Hauseigenen Webseite)

Meine Meinung

Wir waren hier wieder eindeutig zu kurz, denn das Zimmer was wir hatten, hat uns recht gut gefallen. Es war groß und hell, selbst 2 Personen hatten hier genügend Platz. Eine Minibar gab es natürlich auch, die kleine Flasche Sekt mit 0,2l kostete 5,- €uro. 

Was uns als Gäste als erstes immer interessiert ist: Hat das Hotel WLAN? Kostet das etwas? Nun, hier hatten wir WLAN, zwar nicht ganz so starkes Signal, aber für die einfachen Dinge wie Mails checken und Neuigkeiten abrufen war problemlos möglich.  Das Ambiente hat mir persönlich doch recht gut gefallen, es war sauber und wir fanden jetzt auch keine gravierenden Mängel, wo wir sagen müssten „gehst gar nicht“.

Die nette Frau an der Rezeption war freundlich und beantwortete uns auch einige Fragen, die wir rund um das Thema WLAN und Zimmer hatten. Einen kleinen negativen Punkt habe ich dennoch, der Parkplatz ist recht dunkel gewesen an dem Tag und da es auch noch Regenwetter war, war der Gang zum Fahrzeug doch etwas mühselig, da man nicht sah, wo man richtig hinläuft. Würden wir das Hotel weiterempfehlen? JA und ich gebe hier 4 von 5 Sterne in der Bewertung.



Danke fürs Lesen.
©Mittwoch, 30. September 2015



Montag, 28. September 2015

Rasthaus Schackendorf

Hallo alle. Durch die aktuelle Arbeit kommen wir viel herum und übernachten auch wöchentlich in verschiedene Unterkünfte. Vor ein paar Wochen mussten wir unser Quartier wechseln und bekamen eine Unterkunft im „Rasthaus Schackendorf“

Praktische Lage

Das Rasthaus Schackendorf ist ein Restaurant und Hotel direkt an der A21 liegend. Praktisch ist halt, das es direkt an der Autobahn liegt und man nur an der besagten Ausfahrt abfahren muss, man fährt an einer Tankstelle vorbei, an den Parkplätzen der LKWs und erreicht die Unterkunft danach problemlos. Es gibt genügend Parkplätze vor und hinter dem Haus. Vor dem Haus sind diese für alle zugänglich, die hinteren erreichte man durch eine Schranke (speziell für Hotelgäste).

Der Komplex teilt sich auf in ein Restaurant und ein Hotel. Das Restaurant befindet sich vorn, unsere Unterkunft, ein gelbes Gebäude, was wie ein Plattenbau aussah, befand sich im hinteren Teil. Zusammen findet man hier gesamt 30 Zimmer – unterteilt in Standardzimmer und Komfortzimmer.

Die Zimmereinrichtung

Ich habe beide Zimmerarten gesehen und war ehrlich gesagt froh, dass ich ein Komfortzimmer hatte, wobei ich sagen muss – in anderen Unterkünften ist dies eher Standard. In meinem Zimmer fand ich ein Doppelbett, eine Art Futonbett, in Lederoptik. Für mich ungewohnt testete ich es erst einmal und setzte mich darauf – okay das Bett hatte den Vorteil, durch die geringe Höhe konnte ich Frühs gleich aus dem Bett rollen – ehrlich gesagt war dies nichts für mich. Der erste Blick geht dann meist bei mir auf die Bettlaken und Bettbezüge – hier fand ich nichts, diese waren sauber – nur recht verknittert.

Zum Komfort gehörte ein großer Flat TV – das Highlight bei mir, denn dann ging es kurz ins Bad und hier bekam ich dann doch ein wenig Platzangst – es war sehr eng und klein. Zum Glück bin ich nicht zu füllig, jedoch ein etwas kräftigerer Mensch hätte hier Probleme sein „Geschäft“ zu machen und zu duschen. Unhygienisch muss ich sagen war für mich der Duschvorhang, der auch schon bessere Zeiten gesehen hat.

Auch die Dusche war klein, beim Duschen konnte ich mich nicht wirklich richtig drehen und der Duschvorhang kam immer gen Körper – ich war ehrlich gesagt froh, schnell geduscht und mich wieder angezogen zu haben. Leider fand ich dann auch noch Schimmel in / zwischen den Fugen der Fliesen und Kalk auf der Brause – alles kleine Sachen die man mit ein wenig Zeit und ein paar Euro Aufwand beseitigen könnte.

Später hatte ich dann die Möglichkeit das „Standardzimmer“ noch anzuschauen, dieses hatten 2 Kollegen von mir und ehrlich gesagt – ich hätte mich darin nicht wohlgefühlt. Die Betten sahen *sorry* aus wie als hätte man sie aus lackierten Platten zusammengezimmert, Ecken waren weggebrochen, der Lack war sprichwörtlich ab. Auch die Balkontür hatte schon länger keinen Besen oder ein Reinigungstuch gesehen, das Glas war verschmiert und milchig geworden. Auf dem Balkon dann der nächste Schock für mich – schaute man nach oben zum gegenüberliegenden Balkon, so sah man etliche zugesprachtelte und übermalte Stellen – nicht unbedingt vertrauenwürdig.


Zimmerpreise

Für ein Standardeinzelzimmer zahlt man 33,00 Euro und für ein Doppelzimmer 51,00 Euro die Nacht.
Das Komfortzimmer ist etwas teurer, ganz klar und zwar liegen hier die Preise beim Einzelzimmer bei 48,00 Euro, das Doppelzimmer kostet 71,00 Euro, Dreibettzimmer 94,00 Euro und das Vierbettzimmer 117,00 Euro.

Es gibt außerdem noch einige Zusatzoptionen, die man extra bezahlen muss wie Frühstück, Babybett usw. aber dies kann ich nicht beurteilen, da wir diese Option (speziell Frühstück) nicht gebucht hatten.


Meine Meinung

Wir befanden uns hier auf einen, ich sags mal so, typischen Brummiübernachtungsplatz. Wir sahen viele LKW Fahrer in das Restaurant gehen und dort fragte man nach der Dusche usw. und es ist eben mehr für den Durchgangsverkehr gedacht, heißt mehr als 1 Nacht hätten wir hier auch nicht bleiben wollen. Optisch aus der Ferne sah das Restaurant und Hotel gut aus, doch näher betrachtet änderten wir unsere Meinung schnell. Von der Umgebung sahen wir nicht viel, die Unterkunft befindet sich an der Autobahn, jedoch war es nachts ruhig dank der Schallschutzmauer – aber es fuhren Fahrzeuge vorbei welche man hörte.

In den jeweiligen Zimmern hatte die Putzfrau sicherlich an diesem Tag gerade ihren freien Tag gehabt – sonst hätte es sauberer ausgesehen und wir hätten uns auch wohler gefühlt. Positiv zu erwähnen ist hier auf jeden Fall das Restaurant – wir hatten es uns nicht nehmen lassen und waren hier essen, denn nach einen langen Arbeitstag und späterem Fahren waren wir doch hungrig. Das Restaurant an sich war optisch sauber, die Bedienung freundlich und die Preise akzeptabel. Ich bestellte mir ein Bauernfrühstück (hatte ich schon ewig nicht mehr) und ein Bier und legte dafür 7,90 Euro auf den Tisch – ich finde das dann doch günstig.

Nicht so günstig (zum Schluss) fanden wir das WLAN Angebot – die erste Stunde war kostenlos und für jede weitere Stunde hätten wir, wenn wir es aktiviert hätten, 2 Euro zahlen müssen. Wir hatten die Gratisstunde getestet – im hinteren Bereich, wo wir unsere Zimmer hatten, war das Signal nur knapp 25% stark (Messung via App) und ich hatte Glück, wenn ich mal 5 Minuten online war ohne Abbruch – heißt auf deutsch – WLAN zu teuer und eine Katastrophe – kleiner Tipp: Anbieterwechsel oder einen WLAN Verstärker einbauen, der kostet auch nur wenige Euro.

Wer eine Unterkunft für eine Nacht sucht und ohne nach links und rechts zu gucken auf sein Zimmer geht, ist hier gut aufgehoben. Das Ganze ist eben schon arg abgewohnt und die letzte Renovierung fand vor zig-Jahren statt. Meine Meinung hier, das Hotel war gut besucht und es herrschten somit auch gute Einnahmen, Reinigungsmittel, Farbe und eine Putzfrau könnte man sich locker leisten – „könnte“. Gesamt vergebe ich hier 2 Von 5 Punkten – ein Punkt für das Restaurant und das Essen, der andre Punkt für die Ruhe beim Schlafen – Punktabzug jedoch bei den Zimmern, der Ausstattung, dem Umfeld.


Danke fürs Lesen.
©Montag, 28. September 2015





Samstag, 26. September 2015

Nordic Hotel Dänischer Hof - 24161 Altenholz bei Kiel

Unsere Reise quer durch Deutschland geht weiter und so hatten wir auf unserer Route auch einmal ein 4 Sterne Hotel, in dem wir für 1 Tag blieben. Natürlich kann man anhand von 24 Stunden keine 100%ige Beschreibung vergeben, dennoch haben wir in der doch recht kurzen Zeit einiges gesehen, ausprobiert und ich kann somit meine Erfahrung / meine Meinung in dieser Zeit kundtun.

Badehose dabei?

Kommen wir einmal kurz zur Lage des Hotels. Das Hotel „Dänischer Hof“ befindet sich in Altenholz – etwa 15 Minuten mit dem Auto von Kiel entfernt. Es befindet sich in einer kleinen Wohnsiedlung und abseits der Hauptstraße, eher führt hier eine 30er Zone Straße zum Ziel. Dies ist auch vorallem abends bemerkbar, denn wir waren abends vor dem Hotel und außer dem Zwitschern der Vögel und dem „leider“ regnerischen Wetter hörten wir von der näheren Umgebung nichts.

Das Hotel verfügt über 42 Doppelzimmer, die je nach Nutzung natürlich auch als Einzelzimmer genutzt werden kann. Die Barrierfreiheit wurde hier auch berücksichtigt, zum einen gibt es eine normale Eingangstür, gleich daneben befand sich eine Drehtür, welche aktiviert wurde, sobald man sich dieser näherte. Im Hotel dann ein Fahrstuhl, der zum einen ins Kellergeschoß fuhr, hier befanden sich Sauna und Schwimmbad – bzw. in die 1.ste / 2.te Etage – wo sich dann die Zimmer befanden. Wer den Fahrstuhl nicht nutzen wollte, konnte die 2 Etagen auch mit einer Rundtreppe / Wendeltreppe erreichen.

Die Zimmereinrichtung

Wir hatten ein Doppelzimmer mit einem Doppelbett – okay das ist dann „Geschmackssache“, ich hätte dann doch lieber an der Rezeption die Frage gehört „möchten sie getrennte Betten“, aber dies konnten wir uns leider nicht heraussuchen. Auch fehlte mir das kleine Begrüßungsgeschenk, was ich sonst aus anderen Hotels her kenne, keine Gummibärchen, keine Schokoladentäfelchen – nur ein Flyer lagen auf dem Bett – dies bewerte ich ein wenig ab, denn für ein 4Sterne Hotel muss dies Standard sein. (4 von 5 Punkten)

Das Bett selbst war mittelweich, für mich speziell echt gut, ich mag keine Betten, wo ich darin versinke – auch die Höhe hat gut gepasst. Pro Bett gab es ein Nachttischschränkchen mit separatem Licht. Außerdem befanden sich noch ein Telefon, ein TV, eine Couch, Tisch und 2 Stühle sowie eine kleine Minibar im Raum. Der TV war modern, die anderen Möbel könnte man in den nächsten Monaten gegen modernere austauschen – so sehe ich es zumindest. (4 von 5 Punkten)

Praktisch war der kostenlose Kaffee- und Teeschrank, denn hier gab es ein kleines Fach mit Kaffeepulver und Teebeutelchen, sowie einen dazugehörenden Wasserkocher – wer somit einmal schnell einen Kaffee oder Tee trinken wollte, konnte sich so schnell einen machen. Leider war die angebotene Menge nur begrenzt auf glaube ich 2 Kaffee – auf der Webseite schrieb man jedoch von freiem Kaffee – Tee – Service – darunter hatte ich mir persönlich auch etwas anderes vorgestellt. Die Minibar war gut bestückt, die Preise waren für ein Hotel okay. (4 von 5 Punkten)

Im Bad hatten wir eine Badewanne und eine integrierte Dusche, heißt eine Glasscheibe / Glaswand deckte etwa 1/3 der badewannenlänge ab, so dass man duschen konnte, leider ist dies etwas kurz bemessen, denn man musste sich wirklich in die äußerste Ecke stellen und konnte nicht richtig duschen, da man sonst das Bad geflutet hätte. Positiv dagegen war das Waschbecken, was doch recht modern und stylisch aussah und aus echtem Stein war. Das Waschbecken selbst war sauber, keine Fuseln oder gar Haare waren darin zu finden. Schminkspiegel, Fön – alles dazu, hier gibt’s 4,5 von 5 Punkten wegen der „Möchtegerndusche“.

Zimmerpreise

*Einzelzimmer ab 69,- €
*Doppelzimmer ab 85,- €
*Suite ab 105,- €
 (Informationen von Hauseigenen Webseite)

Meine Meinung

Wir waren hier für 1 Übernachtung und hatten so auch ein paar Stunden Zeit, das Hotel, das Zimmer und die nähere Umgebung etwas zu erkunden. Die Flure waren hell und sauber, das Zimmer habe ich oben schon beschrieben – ins Zimmer selbst kam man mit einer Magnetkarte, welche auch nach dem öffnen die Aktivierungskarte für den Stromkreis war, heißt neben der Tür befand sich ein Gerät, wenn dort die Türkarte eingesteckt wurde, war der Strom im Zimmer aktiv, nahm man die Karte heraus, wurde es dunkel.

Die Rezeption war ständig besetzt und wir bekamen mit, das natürlich auch auf Englisch gesprochen wurde. Das Restaurant im Inneren des Hotels war geöffnet und relativ gut besucht, leider lies es unser Budget nicht zu, darin zu schlemmen. Das Hotel macht einen „sehr guten“ Eindruck, es ist sauber und hier und da könnte man noch etwas Kleines verbessern. In meiner Wertung bekommt das Hotel 4 von 5 Punkten.



Danke fürs Lesen.
©Samstag, 26. September 2015








Freitag, 25. September 2015

Hotel Schützenhaus, Fockbek



Hallo alle. Ab und an bekommen wir auch gute Unterkünfte und hier haben wir wieder eine, die es belohnt, dass ich sie erwähne und ein wenig über sie schreibe – vielleicht findet sich ja der ein oder andere Urlauber, der gerade in der Nähe ist und eine gute und preiswerte Unterkunft sucht.

Tradition und Moderne

Diese beiden Wörter findet man auf der Webseite des Hotels und dies kann ich auch bezeugen. Das „Hotel Schützenhaus“ befindet sich in Schleswig-Holstein und ist nicht weit vom Nord-Ostsee-Kanal – mit dem Fahrzeug gerade einmal etwa 5 Minuten Fahrt. Wir sind aus dem schönen Sachsenländle nach Fockbek gefahren und waren so auf der A7 unterwegs – wir sind aus Richtung Hamburg gekommen und unser Navigationsgerät führte uns dann durch Rendsberg und anschließend nach Fockbek.

Die Zimmereinrichtung

Ich hatte ein Einzelzimmer und wir waren auch nur wenige Tage in diesem Hotel, so dass wir nicht alles in der Umgebung erkunden konnten. Für die Gäste gab es ein „Haupthaus“ und ein „Gästehaus“. Angekommen und unser Fahrzeug auf einen übersichtlichen Parkplatz abgestellt, konnten wir nach kurzer Zeit unsere Zimmer im „Gästehaus“ begutachten. Mein Zimmer befand sich in der 1.Etage. Gleich beim Betreten des Hotels stand ein Wasserspender, so dass auch gleich die trockenen Kehlen etwas befeuchtet werden konnten – natürlich Kostenlos.

Zur Zimmerausstattung gehörte im Flur ein großer Schrank für die Kleidung – diesen nutzte ich jedoch nicht – da ich in den wenigen Tagen aus dem „Koffer“ lebte. Im Hauptzimmer standen dann zwei  Betten – durch einen kleinen Nachtischschrank getrennt. Badetuch und Handtuch fand ich auf der frisch bezogenen Bettdecke.

Desweiteren gehörte ein Schreibtisch inkl. Stuhl, sowie eine Lampe und ein TV Gerät zur Ausstattung. Der Schreibtisch wurde später zur kleinen Küche umfunktioniert – heißt hier stand meine Kaffeemaschine und bereitete mir 2x am Tag dieses genüssliche, wohlschmeckende Getränk zu. In einer Begrüßungsmappe fand ich dann noch ein paar Informationen zum Hotel und der Umgebung und natürlich auch einen kostenlosen WLAN Schlüssel.

Das Bad hatte eine Dusche, die optisch sehr sauber aussah. Später bei der Benutzung wurde dies dann auch bestätigt, ich fand keine auffallenden Flecke oder sonstiges in / an den Fliesen – hier wurde also auf Sauberkeit geachtet. Der Duschkopf war sauber, keine Verkalkungen und der Einhebelmischer  sah auch wie neu. Auf dem Waschbecken ein kleines Shampoo für die Gäste.

Auch hier wurden wieder die Hand- / Badetücher täglich gewechselt, wenn es denn der Gast wollte – auch das Bett wurde gemacht – die zuständige Servicekraft klopft dazu an der Tür, öffnet diese und erkundigt sich – wenn jemand im Zimmer ist – ob sie denn eintreten darf. Ich habe sie einmal gesehen in der Zeit, sonst war ich ja immer nicht anwesend wenn sie Ihre Arbeit verrichtete und auch hier kann ich bestätigen, das auch Servicekräfte freundlich sein können.

Das Hotel bot natürlich auch Essen im eigenen Restaurant an – leider habe ich dieses Angebot nicht genutzt, da wir uns das Abendessen meist selbst gekauft hatten und unser Budget reichte dann nicht noch, um in das Restaurant zu gehen – jedoch haben wir den Außenbereich kurz getestet als es zum Meeting ging – die Getränke (leider weiß ich den Preis nicht mehr) waren auf jeden Fall sehr gut – auch durch die Beurteilungen anderer Kollegen und die Bedienung war freundlich.

Die nähere Umgebung

Einkaufsmöglichkeiten gab es in der näheren Umgebung – genau gegenüber befand sich ein LIDL. Für den kleinen Hunger war auch gesorgt, ein „Dönerladen“ fand man, wenn vom Hotel rechts in Richtung Zentrum gegangen wurde – nur wenige Minuten zu Fuß und ging man nach links, befand sich hier eine Pizzaria. Diese beiden hungerstillenden Geschäfte wurden von uns getestet und mit „Gut“ befunden.

Wer ausversehen kein Bargeld mehr hatte für dem gab es schräg gegenüber eine Sparkasse und wenn die Tankanzeige ebbe anzeigte – auch hier war eine Tankstelle gleich um die Ecke zu finden. Ein Kollege von mir, der täglich nach Hause telefoniert (nein es ist nicht E.T) schlenderte abends etwas durch die Gegend und fand so unteranderem einen großen bekannten Wohnwagenhersteller, welche wir auch schon mehrmals unterwegs auf der Autobahn gesehen hatten.

Wie oben schon kurz angedeutet befindet sich in der Umgebung auch der Nord-Ostsee-Kanal. Zu diesem sind wir dann auch an einen Tag einmal gefahren, zwar nur kurz, aber wir sahen den Kanal, den einen oder anderen Kutter, Containerschiffe und die Fähre. Am Kanal genossen wir bei sonnigem Wetter an einem Cafe unser Eis und tranken genüsslich unseren Kaffee.

Zimmerpreise

*Einzelzimmer  
Haupthaus Standard  40,-€
Haupthaus Komfort   48,-€
Gästehaus Komfort   56,-€

*Doppelzimmer
Haupthaus Standard  60,-€
Haupthaus Komfort   70,-€
Gästehaus Komfort   85,-€
 3-Bettzimmer
           
Haupthaus Komfort   85,-€
Gästehaus Komfort   96,-€
(Informationen von Hauseigenen Webseite)


Meine Meinung

Wir hatten ja nur die Übernachtung im Hotel und waren somit auch Selbstversorger. Somit war die nähere Umgebung für uns wichtig und diese war gut strukturiert. Man hatte die Möglichkeit bei der Sparkasse seine Finanzen aufzustocken, es gab einen Imbiss und ein kleines italienisches Restaurant, Tankstelle und diverse kleine Geschäfte. Etwa 5 Minuten mit dem Auto und wir waren am Kanal.

Das Hotel war ruhig gelegen, es wurde explizit auf Sauberkeit geachtet, man war freundlich das Umfeld stimmte ebenso und die Übernachtungspreise sind akzeptabel, da zahlt man in anderen kleinen Hotels schon locker das Doppelte (wenn es reicht). Wie immer zum Schluss die Frage, ob wir auch privat hier übernachten würden kann ich mit einem deutlichen JA beantworten – auch dieses Hotel hat bei unserer Firma eine Empfehlung für eine eventuelle Buchung im nächsten Jahr seine Empfehlung erhalten.



Danke fürs Lesen.
©Freitag, 25. September 2015










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