Dienstag, 23. Juni 2015

Ikea Laiva Regal



Hallo alle. Bastelstunde mit IKEA – die einen hassen es, die anderen mögen es. Gut, ich zähle mich zu den letzteren, denn Möbel welche ich selbst zusammenbauen kann hatte ich mir in den letzten Jahren öfters gekauft, ob nun IKEA oder andere Möbelhäuser. Man spart Geld, kann sein kleines Gedächtnis ein wenig anstrengen und sich über das selbst zusammengebautes Objekt freuen.

Perfektes Küchenregal

Da meine Küche etwas verwinkelt ist, muss ich jeden Platz so gut wie möglich auskosten. So hatte ich dann kurz überlegt und mir dieses Regal zugelegt. Das Paket mit allem zusammen war nicht allzu schwer vom Gewicht her und zu Hause ging es dann abends ans Werk. Das Regal ist, wie man es gewohnt ist bei IKEA, in viele Einzelteile zerlegt und so heißt es – Ärmel hoch und los geht’s. Schauen wir erst einmal was denn sich so alles im Paket befindet, was später das Regal wird:

  • 20 Schrauben / 4 Verbindungsbolzen / 4 Schlösser / 24 Holzbolzen / 1 Sechskantschlüssel / 2 Winkel für das spätere Anbringen an die Wand / 2 kleine Schrauben für die Winkel und 4 Unterlegscheiben und ein Beutel mit kleinen Nägel (für die Rückwand)
  • Einzelteile – diverse Holzlatten, Verbindungen und Einlegeböden (alles Pressspan)
Für das Aufbauen benötigt man:

  • 1 Kreuzschraubendreher
  • 1 Schlitzschraubendreher
  • 1 Hammer
Im Paket befinden sich 4 lange Holzlatten, die man nochmals mit je 4 kleineren mit Hilfe der Holzbolzen verlängern musste, sonst wäre das Paket beim Kauf zu groß gewesen und hätte nicht in einen normalen PKW gepasst. Später kommen hier noch die Verbindungsbolzen aus Metall dazu und das ganze wird mit den sogenannten Schlösser zusammengeschraubt und wird so eins. Anschließens müssen die Querstreben noch eingefügt werden – somit sind die Leisten für die Außenseite fertig.

Sind diese komplett, werden nun die Einlegeböden befestigt. Die geht einfach, denn die Löcher sind ja schon vorgebohrt und somit muss man nur noch die Metallschrauben durch diese Löcher geben, fixiert den Einlegeboden und kann sie festdrehen. Insgesamt sind es 5 Stück mit einer maximalen Tragkraft von 15 Kilogramm pro Brett – ich denke das ist genügend für den Hausgebrauch.

Zum Schluss kommt noch die Rückwand dazu, welche mit den mitgelieferten kleinen Nägeln befestigt wird. Die Rückwand geht jedoch nicht über die ganze Länge, sondern besteht aus 2 Teilen – einmal oben und einmal unten am Regal. Dies verstärkt noch einmal die Stabilität des ganzen Regales. Damit das Regal nicht umkippen kann, hat man die Möglichkeit, das ganze Regal mit Hilfe von 2 Winkeln an der Wand zu befestigen – ich hab diese Methode nicht angewandt, mein Fußboden ist gerade und das Regal hat einen festen Stand.

Der ganze Aufbau hat bei mir etwa 30 Minuten gedauert – es war alles dabei, nichts hat gefehlt – im Gegenteil, ich hatte sogar noch 1 Schraube als Reserve über gehabt. Selbst für „blutige Anfänger“ ist dieses Regal keine Herausforderung, denn auch die mitgelieferte Anleitung ist recht gut bebildert und somit auch selbsterklärend.

  • Gesamtmaße: 24cm tief / 62 cm breit und 165 cm hoch

Meine Meinung

Das Regal kostete mich gerade einmal 14,99 Euro. Das Holz ist nochmals mit einer dünnen plastikartigen Schutzschicht überzogen – die Reinigung ist somit auch recht einfach und leicht, einfach ein Tuch nehmen, abwischen und fertig. Das Regal ist auch gut für das Bad geeignet, denn ich hatte so eines schon einmal und es hat selbst nach 4 Jahren noch genau so ausgesehen wie am ersten Tag – kein Aufquellen durch die Feuchtigkeit im Bad oder ähnliches.

Nun ziert dieses hier meine Küche, darauf zu finden unteranderem Gewürze, diverse Kleinteile was man so täglich in der Küche benötigt und selbst kleine Boxen [Inhalt Kartoffel und Zwiebel] passen ohne Probleme hinein. Ein Regal was nicht viel kostet, was kaum Platz benötigt und dennoch eine gute Aufbewahrungsmöglichkeit ist – von mir gibt’s volle Punktzahl.


Vielen Dank fürs Lesen.
©Dienstag, 23. Juni 2015






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