Dienstag, 21. April 2015

Vileda Fenstersauger Windomatic


Hallo alle. Aktivität wird heute noch belohnt und so hatte ich das Glück einen Platz im Aktivitätsranking auf Testberichte.reviews zu erhaschen. Als Gewinn gab es den „Vileda Fenstersauger Windomatic“.

Selten in Gebrauch aber wenn, dann OK

Gerade rechtzeitig zur aktuellen Wetterlage bekam ich den „Vileda Fenstersauger Windomatic“ vor geraumer Zeit zugeschickt. Da unteranderem der Frühjahrsputz anstand, war der Gewinn in dem Sinne, einfach perfekt. Den  „Vileda Fenstersauger Windomatic“ kann man sich wie einen Akku-Staubsauger vorstellen, nur statt Schmutz saugt dieser hier Feuchtigkeit / Wasser aus.

Der Fenstersauger wird mit einem Akku betrieben, daher ist es ratsam, das Gerät nach dem Zusammenbau ans Netz zu stecken. Die Ladezeit beträgt etwa 6 Stunden und man kann dann das Gerät für etwa 20 Minuten nutzen. 20 Minuten klingt zwar jetzt nicht viel, aber wenn man kurz hochrechnet, dass man das Gerät ja nur wenige Sekunden für ein Fenster benötigt, kommt man schon einige Fenster damit aus. Bei uns im Test hat er 9 Fenster geschafft – mehr haben wir in unserer Wohnung nicht – und er hätte sicher noch 2 bis 3 weitere abgesaugt, bevor er dann wieder ans Netz muss.

Da, wo sich bei einem Akkusauger der Beutel befindet, haben wir hier einen Wassertank mit einer maximalen Füllmenge von etwa 100 ml. Das wiederum ist etwas zu wenig, finden wir zumindest, denn leider hat der Behälter kein Rücklaufventil, was ein herauslaufen des Wassers verhindert und wenn man Pech hat, läuft das Wasser während der Benutzung des Fenstersaugers aus dem Behälter und das ist nicht Sinn und Zweck der Sache.

Die Benutzung ist relativ einfach. Man reinigt normal seine Fenster und anstatt zum Schluss das Restwasser / die restliche Feuchtigkeit vom Fenster mit einem Tuch zu wischen und dann wie wild die Streifen noch zu entfernen, setzt man einfach den  „Vileda Fenstersauger Windomatic“ an, schaltet diesen ein und zieht so langsam die Scheibe damit ab. Die Feuchtigkeit wird eingesaugt und sammelt sich im Auffangbehälter. Im Normalfalle bleibt nach der Benutzung nichts zurück, kein Wasser, keine Schlieren, keine Streifen auf dem Fenster.

Im Normalfalle, damit meine ich bei glatten Scheiben, sprich Spiegel und Fensterscheiben. Wir haben es auch auf „geriffeltem“ Glas probiert, hier wurde das Wasser nicht 100% komplett abgesaugt. Heißt somit, die Flächen müssen sehr glatt sein und wenn möglich ohne Fugen, denn auch im Bad bei den Fliesen wurde nicht alles gründlich abgesaugt – in den Fugen die Feuchtigkeit blieb und musste mit einem Tuch nachgewischt werden. Den Auffangbehälter mussten wir 2x leeren, hier zeigte sich das 100ml nicht gerade viel ist.

Meine Meinung

Verbesserungsvorschlag: Einbau eines Rücklaufventiles und eventuell vergrößern des Auffangbehälters.

Die spätere Reinigung nach der Benutzung war problemlos. Feucht abwischen, Behälter ausspülen, trocknen lassen und fertig. Der  „Vileda Fenstersauger Windomatic“ ist „Sehr gut“ geeignet für Fensterscheiben, weniger dagegen wenn es darum geht, etwas abzusaugen mit Hindernissen (Fugen / Dekorglas z.B. von Türen). Verwendet man ihn aber nur als Absauger für Glas, dann kann ich ihn empfehlen – bei richtiger Anwendung (das 1. Fenster war als Probefenster) hinterlässt das Gerät auch keine Streifen mehr.
 
Nachteil eben auch der kleine Behälter, wo man aufpassen muss, das nicht zu  viel Wasser darin ist, denn hält man den Sauger etwas schief, kann es passieren das Wasser heraustropft. Aktuell kostet der  „Vileda Fenstersauger Windomatic“ auf Amazon  29,99 Euro. Das Preis- / Leistungsverhältnis stufe ich hier mit „Gut“ ein – da man noch ein paar klitzekleine Feinheiten verbessern könnte.

Vielen Dank fürs Lesen.
©Dienstag, 21. April 2015







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