Donnerstag, 1. Januar 2015

Tacker ohne Klammern kein Nachfüllen

Hallo alle. Im vergangenen Jahr, ja lang lang isses her, machte ich mich auf die Suche nach einem neuen Tacker, oder auch Heftgerät genannt, für die Arbeit. Mir gefiel es nicht, wenn ich 3 oder 4 Seiten zusammentackern musste mit einem normalen Tacker - der Grund, es sah einfach nicht schön aus wenn die Heftklammer größer war und optisch nicht gut ehrüberkam. 

Gerade für Unterlagen innerhalb des Unternehmens fand ich die normalen Tacker unnütz und Verschwendung. Irgendwann wurde ich durch einen Büroartikelvertreter auf einen Klammerlosen Tacker aufmerksam. Dieser wurde angeblich nur für dieses Büroartikelunternehmen hergestellt - spätere Recherchen ergaben, der Klammerlose Tacker ist schon sowas von "alt" gewesen. Nun, zumindest wollte ich solch einen Klammerlosen Tacker haben und wurde dann in einem Onlineshop fündig.

Ich hatte den passenden Tacker für mich gefunden und machte natürlich einen Preisvergleich bei verschiedenen bekannten Portalen. Bei einem blieb ich dann schlussendlich und bestellte mir diesen Tacker. Nach etwa 1 Woche - inklusive zeit für Überweisung und Versand - wurde er dann auch geliefert.

Tackern ohne Heftklammern. Wie soll das denn funktionieren?

Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Der hier beschriebene Tacker sieht aus wie ein Buzzer. Der Standfuß hat einen Durchmesser von ca. 5,5 cm - somit hat er schon einmal einen guten Stand auf dem Schreibtisch. Mit einer Höhe von etwa 4,7 cm fällt dieses kleine Gadget im gewissen Sinne kaum auf.

Der Tacker ist ausgelegt für eine Heftkapazität von bis zu 6 normalen Papierseiten (KEINE Pappe oder Wellpappe) und damit meine ich auch NUR Papier, denn für andere Materialien ist er nicht geschaffen und funktioniert dann auch nicht korrekt. Der Tacker besitzt einen Einschiebschlitz, wie bei einem normalen Tacker. Anschließend  drückt man das obere Teil des Tackers nach unten - ebenfalls nichts besonderes und man kennt dies vom normalen Tacker auch. Im Inneren des hier beschriebenen Tackers befindet sich eine Feder, welche den oberen Teil nach dem drücken wieder nach oben schieben lässt.

Doch statt nun eine Heftklammer sucht, wird enttäuscht. Im Inneren des Tackers kann man, beim näheren Betrachten kleine Plastiknasen sehen. Die Funktionalität ist leicht beschrieben - legt man die Blätter in den Tacker und drückt man diesen zusammen, wird im Papier ein ovales Loch gestanzt mit einer Länge von etwa 8 mm - gleichzeitig etwa 5 mm daneben entsteht ein etwa 6 mm langer Schlitz. Während des Drückens werden diese Löcher als erstes "hergestellt" - das Innere des ovalen Loches wird jedoch nicht abgetrennt, sondern umgebogen und dann anschließend in den 6 mm Schlitz hineingeschoben. Die Seiten sind somit getackert ohne eine Heftklammer zu benutzen.

Meine Meinung

Zu Beginn, wo ich diesen Tacker hatte, musste auch ich natürlich erst einmal die richtige Taktik finden, so das dass Ergebnis später auch so aussah, wie ich es wollte. Was man beachten muss / soll ist auf jeden Fall, man darf den Tacker nicht zu langsam zusammen drücken, dann entsteht zwar das Hauptloch, aber die Lasche wird nicht mit dem Schlitz verbunden. Optimal sollte man den Tacker somit schnell und kräftig zusammendrücken, dann ist die Heftung perfekt. 

Maximal 6 Seiten kann ich bestätigen, mehr sollten es auch nicht sein, denn da macht im Inneren des Hefters die Standtechnik nicht mehr mit. Die Benutzung für kleine Unterlagen, das heißt für bis zu 6 Seiten kann man so problemlos zusammenheften und es sieht später auch besser aus, als wenn man diese mit einer Metallheftklammer o.ä. abgibt - ist zumindest meine Meinung. Der Tacker kostete mich inkl. Versand gerade einmal knapp 5,00 Euro - ich finde diesen Preis akzeptabel und empfehle das Gerät auf jeden Fall weiter.



Vielen Dank fürs Lesen.
©Donnerstag, 1. Januar 2015







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